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John Deere erwirtschaftet 510 Millionen US-$ Nettogewinn im 4. Quartal und 2,159 Milliarden US-$ im Geschäftsjahr

•    Der ansteigende Markt für Land- und Baumaschinen führt zu einem besseren Ergebnis im vierten Quartal und im Geschäftsjahr 2017
•    Ergebnis profitiert von den technologisch führenden Produkten und der effizienten Kostenstruktur
•    Nettogewinn-Erwartung für 2018 liegt bei etwa 2,6 Milliarden US-$
Mannheim, 22. November 2017
Der auf Deere & Company entfallende Nettogewinn belief sich im vierten Quartal des Geschäftsjahres (29. Oktober 2017) auf 510,3 Millionen US-$ bzw. 1,57 US-$ je Aktie. Im Vorjahr lag das Quartalsergebnis zum Stichtag 30. Oktober 2016 bei 285,3 Millionen US-$ bzw. 0,90 US-$ je Aktie. Im Geschäftsjahr 2017 erreichte der auf Deere & Company entfallende Nettogewinn 2,159 Milliarden US-$ (1,524 Milliarden US-$ in 2016) bzw. 6,68 US-$ (4,81 US-$ in 2016) je Aktie.
Weltweit stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge im vierten Quartal um 23 % auf 8,018 Milliarden US-$ und im Geschäftsjahr um 12 % auf 29,738 Milliarden US-$. Dabei beliefen sich die Maschinenumsätze auf 7,094 Milliarden US-$ im vierten Quartal (5,650 Milliarden US-$) bzw. auf 25,885 Milliarden US-$ (23,387 Milliarden US-$) im Geschäftsjahr.
„John Deere hat ein weiteres Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen, wobei der Anstieg der Märkte für Land- und Baumaschinen und unsere Anstrengungen ein dauerhaftes Geschäftsmodell umzusetzen, zum höheren Ergebnis beigetragen haben‟, so der Verwaltungsratvorsitzende und CEO von Deere & Company, Samuel R. Allen. „ Hinsichtlich Umsatz und Gewinn gehörte 2017 zu den fünf besten Jahren in der Unternehmensgeschichte. Wir stellen eine größere Nachfrage nach unseren Landmaschinen fest, insbesondere in Südamerika, gleichzeitig steigen die Baumaschinenverkäufe stark an. Dabei wirken sich der Einfluss des umfangreichen Produktportfolios und die flexible Kostenstruktur vorteilhaft aus. John Deere bleibt auch weiterhin gut aufgestellt, wenn es darum geht, bestehenden Kunden zu dienen und gleichzeitig in Wachstum und die Gewinnung neuer Kunden zu investieren.‟
Zu den Investitionen, die in diesem Geschäftsjahr angekündigt bzw. durchgeführt wurden, zählt die Übernahme der Wirtgen Group, dem weltweit führenden Anbieter von Straßenbaumaschinen. Die endgültige Übernahme findet voraussichtlich im nächsten Monat statt. „Mit der Wirtgen Group wird John Deere langfristig zu einem führenden Anbieter auf dem Baumaschinenmarkt‟, so Samuel R. Allen.
Geschäftsverlauf
Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten stiegen im vierten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 26 % bzw. um 11 % im Geschäftsjahr 2017. Darin sind für das Quartal und Geschäftsjahr bessere Preise von 1 % berücksichtigt. Zusätzlich wirkten sich günstige Umrechnungskurse mit 2 % auf das Quartal und 1 % auf das Jahr positiv aus. In den Vereinigten Staaten und Kanada stiegen die Umsätze um 23 % im vierten Quartal und 5 % im Geschäftsjahr. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kannada stiegen die Umsätze im vierten Quartal um 30 % und um 20 % im Geschäftsjahr, wobei günstige Umrechnungskurse mit 3 % für das Quartal und 1 % für das Geschäftsjahr zu Buche schlugen.
Die John Deere Maschinensparten erwirtschafteten im vierten Quartal einen Betriebsgewinn von 669 Millionen US-$ (354 Millionen US-$) bzw. von 2,821 Milliarden US-$ (1,880 Milliarden US-$) im Geschäftsjahr. Der Anstieg im Quartal ist vor allem auf größere Liefermengen, ein vorteilhaft zusammengesetztes Produktprogramm und höhere Preise zurückzuführen und wurde teilweise kompensiert durch höhere Produktionskosten sowie höhere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten. Außerdem wirkte sich eine Sonderabschreibung im internationalen Bau- und Forstmaschinenbereich aus. Das Jahresergebnis verbesserte sich vorrangig durch größere Liefermengen, höhere Preise und ein vorteilhaft zusammengesetztes Produktprogramm. Kompensiert wurde das Ergebnis teilweise durch höhere Produktionskosten sowie gestiegene Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten wie auch Garantiekosten. Das Jahresergebnis profitierte vom Teilverkauf von nicht konsolidierten Beteiligungen an SiteOne Landscape Supply, Inc.
Der Nettogewinn der Maschinensparten erreichte im vierten Quartal 417 Millionen US-$ (185 Millionen US-$) und belief sich im Geschäftsjahr auf 1,707 Milliarden US-$ (1,058 Milliarden US-$). Die obengenannten Faktoren belasteten die Resultate in beiden Zeiträumen.
Im Finanzierungsgeschäft erreichte der auf Deere & Company entfallende Nettogewinn 127,8 Millionen US-$ (109,8 Millionen US-$) im vierten Quartal bzw. 476,9 Millionen US-$ (467,6 Millionen US-$) im Geschäftsjahr. Der Ergebnisanstieg beruhte vor allem auf geringeren Verlusten bei Restwerten aus Leasingprogrammen. Das Geschäftsjahresergebnis wurde teilweise belastet durch niedrigere Zinsspannen und höhere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten.
Geschäftsausblick
Im Geschäftsjahr 2018 wird erwartet, dass die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 22 % ansteigen bzw. um 38 % im ersten Quartal gegenüber der gleichen Vorjahresperiode. Dabei sind günstige Umrechnungskurse mit 2 % im Geschäftsjahr und 3 % im ersten Quartal berücksichtigt. Die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge werden im kommenden Jahr voraussichtlich um 19 % steigen. Der auf Deere & Company entfallende Nettogewinn dürfte sich im Geschäftsjahr 2018 auf etwa 2,6 Milliarden US-$ belaufen.
Die Übernahme der Wirtgen Group ist voraussichtlich im Dezember 2017 abgeschlossen. Es wird ein Umsatzbeitrag von 3,1 Milliarden US-$ im kommenden Geschäftsjahr erwartet. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017 wird die Wirtgen Group voraussichtlich 12 % zum John Deere Jahresumsatz und etwa 6 % zum ersten Quartal beitragen. Nach den geschätzten Ausgaben für den Erwerb inklusive der Transaktionskosten wird die Wirtgen Group im Geschäftsjahr 2018 voraussichtlich etwa 75 Millionen US-$ zum Betriebsgewinn und 25 Millionen US-$ zum Nettogewinn beitragen.
Samuel R. Allen bekräftigt nochmals, dass die Zukunft vielversprechende Aussichten für das Unternehmen bietet. „Dank des Engagements unserer Mitarbeiter, Vertriebspartner und Lieferanten können wir unsere Pläne voranbringen und dazu beitragen, die wachsende Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Wohnraum und Infrastruktur zu befriedigen. Diese Trends sind wichtig und spornen uns ausdauernd zu hohen Leistungen an. Alles in allem sind wir hinsichtlich der gegenwärtigen Entwicklung des Unternehmens zuversichtlich und glauben fest daran, dass John Deere sehr gut aufgestellt ist, um in der Zukunft noch bessere und stabile Ergebnisse zu erzielen.‟
Ergebnisse der Maschinensparten
Landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Die Sparten-Umsätze stiegen aufgrund höherer Liefermengen und günstiger Umrechnungskurse im Quartal um 22 % und im Geschäftsjahr um 9 %. Außerdem wirkten sich höhere Preise positiv auf das Jahresergebnis aus.
Dabei stieg der Betriebsgewinn auf 584 Millionen US-$ (371 Millionen US-$) im vierten Quartal bzw. auf 2,484 Milliarden US-$ (1,700 Milliarden US-$) im Geschäftsjahr. Der Ergebnisanstieg im vierten Quartal beruhte vor allem auf höheren Liefermengen und einem umfangreichen Produktprogramm. Gleichzeitig wirkten sich höhere Produktionskosten sowie gestiegene Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten nachteilig aus. Das Jahresergebnis erhöhte sich vor allem durch höhere Liefermengen, bessere Preise und ein umfangreiches Produktprogramm, wobei es durch höhere Produktionskosten sowie gestiegene Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten wie auch Garantiekosten beeinflusst wurde. Das Jahresergebnis profitierte von einem Gewinn aus dem Teilverkauf der nicht konsolidierten Beteiligung an SiteOne Landscape Supply, Inc.
Bau- und Forstmaschinen. Die Umsätze im Bau- und Forstmaschinenbereich stiegen im vierten Quartal um 37 % bzw. um 17 % im Geschäftsjahr, wobei sich höhere Liefermengen, bessere Preise und günstige Umrechnungskurse positiv auswirkten.
Im vierten Quartal lag der Betriebsgewinn bei 85 Millionen US-$ (Betriebsverlust von 17 Millionen US-$). Im Geschäftsjahr wurde ein Betriebsgewinn von 337 Millionen US-$ (180 Millionen US-$) erzielt. Der Anstieg beruhte vor allem auf höheren Liefermengen und besseren Preisen. Das Quartalsergebnis wurde durch eine Sonderabschreibung im internationalen Bau- und Forstmaschinenbereich geschmälert. Beim Jahresergebnis wirkten sich höhere Garantiekosten sowie gestiegene Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten wie auch Produktionskosten nachteilig aus.
Marktlage und Ausblick
Landmaschinen & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Die weltweiten Umsätze des Unternehmens mit Landmaschinen sowie Maschinen für die Rasen- und Grundstückpflege werden 2018 voraussichtlich um 9 % steigen, wobei günstige Umrechnungskurse mit 2 % berücksichtigt sind. In den Vereinigten Staaten und Kanada werden die Landmaschinenumsätze der Branche 2018 voraussichtlich um 5 bis 10 % höher ausfallen. Die Nachfrage nach großen Maschinen wirkt sich dabei positiv aus. In den EU28-Märkten werden die Branchenumsätze in 2018 voraussichtlich um 5 % ansteigen, was auf die verbesserten wirtschaftlichen Bedingungen der milch- und fleischproduzierenden Betriebe zurückzuführen ist. In Südamerika werden die Verkäufe von Traktoren und Mähdreschern gleich bleiben bzw. um bis zu 5 % ansteigen. Grund dafür sind die verbesserten Bedingungen, insbesondere in Argentinien. In Asien werden die Umsätze etwa gleich hoch ausfallen. Die bessere Entwicklung in Indien wird durch den schwächeren Markt in China kompensiert.
Die Umsätze der Branche mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege werden in den Vereinigten Staaten und Kanada 2018 voraussichtlich stabil bleiben, wobei John Deere mit erfolgreichen neuen Produkten stärker zulegen wird als die Branche.
Bau- und Forstmaschinen. Die weltweiten John Deere Umsätze mit Bau- und Forstmaschinen werden 2018 voraussichtlich um 69 % höher ausfallen, wobei günstige Umrechnungskurse mit 1 % zu Buche schlagen dürften. In 2018 wird durch die Übernahme der Wirtgen Group im Bereich der Bau- und Forstmaschinen eine Umsatzerhöhung von 54 % erwartet. Der Ausblick beruht auf einem moderaten weltweiten Wirtschaftswachstum und einem Anstieg von Neubauprojekten in den USA sowie einer stärkeren Bautätigkeit im Öl- und Gassektor. Im Forstmaschinenbereich wird für die Branche ein ähnlicher Umsatz wie in 2017 bzw. ein leichter Anstieg von bis zu 5 % erwartet. Grund dafür ist vor allem der gestiegene Holzpreis in Nordamerika.
Finanzierungsgeschäft. Im Geschäftsjahr 2018 wird der auf Deere & Company entfallende Nettogewinn bei voraussichtlich 515 Millionen US-$ liegen. Bei diesem Ausblick ist ein höherer durchschnittlicher Portfoliobestand berücksichtigt, der teilweise durch steigende Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten kompensiert wird.
Wichtiger Hinweis: Dies ist eine auszugsweise Übersetzung der heutigen Pressemitteilung von Deere & Company, Moline, USA. Verbindlich ist ausschließlich die Original-Pressemitteilung einschließlich des darin enthaltenen „Safe Harbor Statement‟ in englischer Sprache.